You may say I'm a dreamer

Nicht, dass du denkst, ich wäre eine Träumerin.

Ich komme gerade aus dem Finanzamt, mit  dem ich um Worte für die Satzung unseres Vereins, wegen seiner Gemeinnützigkeit, gerungen habe. Demut und Fülle seien keine Begriffe, die man auf Anhieb verstehen könne. Aha.

Da ist er, der kleine Stolperspalt zwischen meiner Welt und der raueren Realität.  Eines Tages werden Blumen rauswachsen, ich weiß es.

 

Vieles was davor lag, war ein Kraftakt: Satzung, Vereinsgründung, Internetseite, Finanzierung. Ein Kraftakt in Sachen Gelassenheit, der sich gelohnt hat wie noch nie etwas zuvor in meinem Leben.

 

Für eine Nomadin wie mich ist die Gründung einer Gemeinschaft eine große Sache. Ich lebe noch nicht allzu lange gern in meinem Stamm . Es hat länger gedauert, mich aus der Opferrolle zu schälen und die Gesellschaft so hinzunehmen wie sie ist. Ein riesiges Füllhorn aus lauter einzelnen Menschen. So „auf Linie“ oder so simpel, wie es mir in den Medien manchmal erscheint, ist es nicht. Hinter den zwei Augen gegenüber steckt jedes Mal eine ganze Welt.

 

Ich spüre einen gigantischen Hunger nach Sinn. Und habe begonnen, frei zu räumen, was ich wirklich will. Und aufgehört mit dem, was ich nicht mehr will.

Und wenn alle, die diesen Stich im Herzen spüren, überall auf der Welt, dabei sind, dann haben wir die Lösung. Und lassen vieles einfach sein.

 

When all the broken hearted people, living in the world, agree, there will be an answer: let it be (John Lennon)

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