Mutter, Tochter und die große Katze!

Ich habe dir soviel zu erzählen, dass ich schon dreimal neu angesetzt habe. Seit zwei Wochen kann ich in meiner beheizten Jurte umgeben von Filz und Wollgeruch in der Natur sein. Die Luft, das Licht und die erwachenden Morgenstunden im Frühling sind wie ein Neubeginn. Die Natur gibt mir alles, um wieder loszulassen und den Winter zu verabschieden. Und unzählige Herausforderung, die mir in den letzten Wochen begegnet sind.

 

 

 

Ich habe das Loslassen mit Karneval gefeiert und mit einem großen Abschied von einer mir sehr lieben Seele. Ich werde Norbert einen Baum im Garten pflanzen und ihm auf diese Weise begegnen. Der Pfirsichbaum von Gerlinde blüht jetzt im dritten Jahr ganz rosig. Die Saat für all das Gemüse und die Kräuter wird vorgezogen, damit im Mai alles aufs Feld hinaus kann. Richtung Westen, wo oft Unwetter und starker Wind heranzieht, gibt es jetzt eine Hecke mit viel Luft und bunten Sträuchern dazwischen, dank Mama.

 

 

 

Meine Mutter war zu Besuch im Heimatgarten Liebe. Einer der beiden Menschen, durch die ich hier auf die Erde gekommen bin. Wir haben Neues gepflanzt, Unkraut gejätet, ein Windspiel an den sich teilenden Birken aufgehangen und Steine zum Schutz um die Jurte gelegt. Es war eine aufwühlende Zeit davor mit wilden Träumen und vielen Unsicherheiten in mir. Wir haben eine lange Mutter-Tochter-Geschichte, die sich nun versöhnlich und schnurrend wie eine Katze zusammengerollt hat.

 

 

 

Richtung Karfreitag und Ostern legen sich die Turbulenzen und uns sind unsere Filmmacher fürs Crowdfunding begegnet! Ich bin innerlich aufgeregt, ohne genau zu wissen, was kommt. Wie immer läuft es am besten, wenn ich vertraue: Es weitet sich alles, wenn ich den Sonnenuntergang anschaue. Alles ist möglich und es würde mich nicht wundern, wenn sich unter dieser Abendsonne Löwen auf ihrem Fleckchen „Afrika“ räkeln würden. 

 

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