Tag 1 : Etwas Merkwürdiges passiert

Über zwei Jahre hat es gedauert, bis ich an diesem Punkt gekommen bin. Nun lernt einer meiner Lebensträume laufen. Ein Gebäude, das ich in meinem Inneren schon seit Jahren gesehen habe, kann mithilfe des Crowdfunding auf Startnext wahr werden. 

Ich bin froh, dass ich für den Heimatgarten Liebe so etwas wie die Stimme sein kann. Es hilft mir, immer wieder den Mut zu haben, meinen Weg zu gehen. Weil ich durch den Blog auch im Gespräch mit mir selbst bleibe.

 

Und heute, am Tag 1 nach dem Start der Finanzierungsphase, ist etwas Merkwürdiges passiert. Mütter kennen dieses Gefühl wahrscheinlich. Etwas, was ich ganz nahe bei mir getragen habe, steht plötzlich in der Welt. Es ist viel weiter weg.

Der Tag, nachdem ich und wir alles getan haben, um unseren Mini-Pantheon aufs Leben vorzubereiten. Und nun steht er da und ich bin froh, dass die erste Spende gekommen ist.  Als ob das Leben ihn begrüßt hat. Danke von Herzen, erster Spender. Und für das weitere Workshop-Angebot: Im nächsten Jahr werden wir Äolsharfen selber bauen. Sie hängen im Garten und der Wind macht durch sie Musik.  Die Welt dreht sich weiter und das ist gut so.

 

Eine Sache, die ich zunehmend verstehe, ist: Es gibt nicht immer Happy Ends. Die Möglichkeit des Scheiterns gehört einfach theoretisch und immer wieder zum Leben dazu. Das Leben nimmt die Wege, die es nehmen will. Auch, um uns beim Wachsen zu helfen. Ich bin einverstanden. Nur eins noch, lieber Pavillon, weil du dich heute weiter weg anfühlst. Auch wenn es wolkig ist: Du bist geliebt und gewollt. Du stehst da draußen in der digitalen Welt nicht allein, wir sind an deiner Seite. Du kommst zu uns, wenn der Zeitpunkt richtig ist.

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